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TRANSPERSONALE PROZESSARBEIT

​„Geborgen im Ungewissen“ 

Pablo Picasso

​Schon vor meiner Ausbildung und späteren Tätigkeit im Bereich Persönlichkeitsentwicklung interessierte ich mich für spirituelle Themen. Im Jahr 2000 besuchte ich erstmals ein Schweigeseminar und begann zu meditieren. Meditation und Persönlichkeitsentwicklung verliefen lange Zeit parallel nebeneinander, bis ich 2015 auf Richard Stiegler und seine Schule Seele und Sein aufmerksam wurde. Die von ihm angebotene Ausbildung in transpersonaler Prozessarbeit verband diese beiden Bereiche und wurde für mich zum Glücksfall.

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Menschenbild 

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Transpersonale Prozessarbeit ist eine Methode der Transpersonalen Psychologie. Diese erweiterte die Humanistische Psychologie, die das im Menschen angelegte Potential in den Mittelpunkt stellte, um die spirituelle Dimension.

Basis ist die Überzeugung, dass der Mensch „grundsätzlich in Ordnung“ ist. Sein Wert und seine Würde leiten sich nicht aus seinen Handlungen ab, sondern aus seiner bloßen Existenz. Diese ist untrennbar mit etwas Größerem verbunden, das über das individuelle Ego hinausgeht.

Die Sehnsucht nach einem tieferen Sinn unseres Daseins, nach Erfüllung und einem unbedingten Glück weist auf diese transpersonale Dimension hin, in Momenten der Präsenz, der Stille, der Annahme, des Mitgefühls und der Verbundenheit können wir sie erfahren.

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Arbeitsweise 

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Die Transpersonale Prozessarbeit arbeitet bewusstheits- und prozess- statt lösungsorientiert. Sie sieht unser Heilungspotential im gegenwärtigen Erleben, das im Mittelpunkt der Arbeit steht. 

Die zentrale Vorgehensweise ist die Praxis des achtsamen Erforschens. Dabei handelt es sich um eine spezielle Praxis der inneren Achtsamkeit. Sie wendet sich mit Offenheit, Annahme, Interesse und Wahrheitsliebe dem gegenwärtigen Erleben in allen Facetten zu. Dies beinhaltet Körperempfindungen, Körperausdruck, Gefühle, innere Bilder und Töne. 

Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen Selbstkompetenz im Umgang mit den eigenen seelischen Prozessen, eine zunehmende Bewusstheit für das ganze Sein und die Öffnung von Zugängen zu unserer essentiellen Natur. 

Damit führt sie über die personale Entwicklung hinaus und fördert durch die Entfaltung unserer spirituellen, transpersonalen Dimension die Entwicklung zum ganzen Menschen
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Links

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Literatur

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  • Richard Stiegler: „Zwischen Zeit und Ewigkeit“, arbor-Verlag

  • Jack Kornfield: „Das weise Herz“, Arkana Verlag

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